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Einspeisevergütung

Der eingespeiste Strom aus DEA wird in Abhängigkeit des eingesetzten Energieträgers vergütet. 

Im Folgenden haben wir nach derzeitiger Gesetzeslage die momentan möglichen Optionen zur weiteren Einspeisung nach dem Auslaufen der EEG-Förderung aufgeführt!

Ab dem Jahr 2021 läuft für die ersten Erzeugungsanlagen die EEG-Förderung aus, soweit es sich nicht um Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Wasserkraft handelt. In den Folgejahren wird dies immer mehr EEG-Anlagenbetreiber betreffen. Aktuell sieht der Gesetzgeber nach Ablauf der Förderdauer keine weitere Vergütungspflicht des eingespeisten Stroms durch den Netzbetreiber vor.

Optionen zur weiteren Einspeisung

Umbau der Anlage auf vollständigen Eigenverbrauch (ausschließlich eigene Nutzung der erzeugten Energie)

  • Die erzeugte Energie wird nicht mehr ins öffentliche Versorgungsnetz eingespeist, sondern ausschließlich durch den Erzeuger und/oder durch Dritte zu 100 % vor Ort verbraucht
  • Hierbei kann eine Optimierung durch Speicher, Wärmepumpen und/ oder Elektromobilität bzw. andere geeignete Lasten erfolgen
  • Technisch lässt sich eine Nichteinspeisung auch durch den Einbau von Energieflussrichtungssensoren unter Berücksichtigung der für die Anlage gültigen technischen Richtlinien realisieren

Erster Schritt dazu ist die Kontaktaufnahme zu einem Elektroinstallateur, um den technischen Umbau abzuklären. Die Umstellung auf Eigenverbrauch ist außerdem im Marktstammdatenregister einzutragen.

Direktvermarktung der erzeugten Energie

  • Die erzeugte Energie wird vollständig in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist
  • Der Vertrieb erfolgt über einen Stromhändler (Direktvermarkter) an der Strombörse (max. zum Börsenpreis), hierzu ist eine Anmeldung des Direktvermarkters beim Netzbetreiber erforderlich
  • Für die Vermarktung ist eine registrierende Leistungsmessung erforderlich und somit ein Austausch einer ggf. vorhandenen Arbeitsmessung (Arbeitszähler)

Erster Schritt dazu ist die Kontaktaufnahme zu einem Direktvermarkter, der den Strom abkaufen möchte.

Überschusseinspeisung (Kombination aus Eigenverbrauch und Direktvermarktung des Reststroms)

  • Die erzeugte Energie wird nur teilweise durch den Erzeuger und/oder einen Dritten vor Ort verbraucht; Erster Schritt dazu siehe Option 1
  • Die überschüssige Energie wird in das öffentliche Netz unter den Bedingungen von Option 2 eingespeist

Repowering (bei Windkraftanlagen)

  • Für Windenergieanlagen besteht die Option des Repowerings
  • Hierbei ist allerdings immer eine Einzelfallbetrachtung notwendig, da die Vorschriften und Bedingungen für das Repowering verschärft wurden, z.B. die Abstandsregelungen

Rückbau der Anlage

  • Je nach Zustand der Anlage und ihrer Komponenten ist eine Abwägung empfehlenswert, inwiefern ein Weiterbetrieb nach den vorgenannten Optionen noch eine Alternative darstellen.
  • Die Abmeldung der Anlage im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur und beim Netzbetreiber ist ebenfalls erforderlich

Anschlussförderungen (bei Biogasanlagen)

  • Unter bestimmten Voraussetzungen ist Ihre Anlage für eine Anschlussförderung qualifiziert
  • Die Anmeldungen bzw. Voraussetzungen finden Sie auf der Seite der Bundesnetzagentur

Hinweis: Sofern Strom in Form der Direktvermarktung eingespeist wird, ist für die Abgrenzung der nicht mehr geförderten Energiemengen eine zusätzliche Messung erforderlich.

Bei Änderungen der Rechtslage wird dieser Internetauftritt angepasst.

Hinweise zur Direktvermarktung

  • Der Strom, der nach dem Ende der EEG-Vergütung ins öffentliche Netz gespeist wird, muss nach aktueller Rechtslage über einen Direktvermarkter vermarktet werden.
  • Konkretes Beispiel: Sollten Sie nach Umrüstung auf Überschusseinspeisung und dem zusätzlichen Einbau eines Speichers den Strom nur zu 60 % selbst verbrauchen können, müssten die restlichen 40 % über einen Direktvermarkter vermarktet werden.
  • Der aktuelle Preis für Ihren Strom, den ab der Umstellung der Direktvermarkter an Sie zahlen wird, ist abhängig vom jeweiligen Strompreis an der Börse und wird vom Vergütungssatz, den Sie 20 Jahre erhalten haben, stark abweichen.
  • Für die Vermarktung ist ein intelligentes Messsystem oder eine registrierende Leistungsmessung erforderlich und somit ggf. ein Austausch bzw. ein Umbau Ihrer bisherigen Zählvorrichtung notwendig.
  • Nehmen Sie bzgl. der Umstellung auf Direktvermarkung Kontakt zu einem Direktvermarkter und für den Umbau Ihres Messsystems mit dem Messstellenbetreiber auf. Ihren Messstellenbetreiber finden Sie auf Ihrer Einspeiseabrechnung.

Fragen und Antworten

Sie haben noch Fragen?

Dann treten Sie gern mit uns in Kontakt:

Team Einspeisung

E.DIS Netz GmbH

Langewahler Straße 60
15517 Fürstenwalde

1B265202-CD73-4A68-A662-936B947085C2 E-Mail schreiben EFC8E2F8-A920-4CB3-ACEA-DCB36C9592E6 vCard

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