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Haben Sie Ihre Einspeiseabrechnung bereits vor dem 15. Januar erhalten?

Wenn ja, dann haben wir für Sie den Dezemberabschlag bereits in Ihrer Abrechnung für das Jahr 2017 berücksichtigt.
Sie erhalten somit keinen separaten Abschlag für Dezember.

Ab dem 15. Februar 2018 zahlen wir Ihnen die Abschläge für den jeweiligen Vormonat wie gewohnt aus.
Die Auszahlungstermine finden Sie auf Ihrer Abrechnung.

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Was ist das Marktstammdatenregister?

Mit dem Marktstammdatenregister (MaStR) soll ein umfassendes behördliches Register des Strom- und Gasmarktes aufgebaut werden, das von den Behörden und den Marktakteuren des Energiebereichs (Strom und Gas) genutzt werden kann.

Für viele energiewirtschaftliche Prozesse stellt der Rückgriff auf die Stammdaten des Marktstammdatenregisters eine deutliche Steigerung der Datenqualität und eine Vereinfachung dar. Viele behördliche Meldepflichten können zukünftig durch die zentrale Registrierung vereinheitlicht, vereinfacht oder ganz abgeschafft werden.

Das MaStR löst voraussichtlich im Sommer 2018 das PV-Meldeportal und das Anlagenregister ab. Weitere Informationen werden unter www.marktstammdatenregister.de veröffentlicht. Die Pflege und Betreuung des Markstammdatenregisters erfolgen durch die Bundesnetzagentur.

Die rechtliche Grundlage für das Marktstammdatenregister bilden § 111e EnWG sowie die aufGrund des § 111f EnWG sowie der §§ 88a und 93 EEG vom Bundesministerium für Wirtschaftund Energie erlassenen Verordnung über die Registrierung energiewirtschaftlicher Daten (Marktstammdatenregisterverordnung – MaStRV) vom 10. April 2017.

 

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Änderung des Auszahlungszeitpunkts der Einspeiser-Abschläge

Sie bekommen weiterhin regelmäßig Ihr Geld von uns. Ab 2018 starten wir jedoch mit dem neuen Zahlungsmodus. Der Abschlagsplan für das Jahr 2018 umfasst 12 Abschläge. Er beginnt am 15. Februar 2018 und endet am 15. Januar 2019. Den ersten Abschlag für die Januar-Einspeisung erhalten Sie somit am 15. Februar.

Warum wird der Auszahlungsrhythmus geändert?

Zum 01.01.2014 wurde das Erneuerbare Energien Gesetz novelliert. Erstmals wurde unter §19 (2) EEG 2014 der Zahlungstermin des Abschlages detailliert benannt. Der örtliche Netzbetreiber hat demzufolge monatlich jeweils zum 15. Kalendertag für den Vormonat Abschläge in angemessenem Umfang zu leisten. Im EEG 2017 wurde das im §26 (1) wortgleich fortgeführt.


 

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Ich habe mich bereits im Marktstammdatenregister registriert. Warum erhalte ich mit der Abrechnung erneut einen Hinweis auf die Meldepflichten?

Wir sind als Netzbetreiber gesetzlich verpflichtet, mit den Endabrechnungen jeweils alle Anlagenbetreiber über die neuen Meldepflichten zu informieren. Bei dem Versand der Informationsschreiben fand keine Selektion zwischen bereits im Marktstammdatenregister (MaStR) registrierten und noch zu registrierenden Anlagen statt. Wenn Sie bereits alle Ihre Anlagen im MaStR registriert haben, bestehen für Sie keine weiteren Verpflichtungen.

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Was ist die Netzbetreiberprüfung und wie läuft diese ab?

Um die Datenqualität im Marktstammdatenregister (MStR) zu erhöhen, unterliegt ein Teil der Daten der Prüfung durch den Anschlussnetzbetreiber. Eine Netzbetreiberprüfung erfolgt, wenn

  • eine Anlage erstmalig mit dem Status „in Betrieb“ im MaStR registriert wird
  • bereits geprüfte Daten vom Anlagenbetreiber geändert werden oder
  • die Qualitätssicherung des MaStR eine Prüfung anfordert.

Dazu werden die zu prüfenden Daten an den zuständigen Anschlussnetzbetreiber übermittelt. Dieser muss im Anschluss die Richtigkeit der Daten bestätigen oder ggf. einzelne Daten als fehlerhaft melden und die nach seiner Kenntnis korrekten Daten angeben. Gehen im Rahmen der Netzbetreiberprüfung Hinweise im MaStR auf fehlerhafte Daten ein und wird zu diesen Daten vom Netzbetreiber ein Korrekturvorschlag gemacht, kann die Qualitätssicherung des MaStR (MaStR-QS) von der sogenannten Widerspruchlösung Gebrauch machen.

Dazu wird der Anlagenbetreiber von der MaStR-QS über den Hinweis auf den Fehler informiert und der Korrekturvorschlag im MaStR übernommen, wenn der Anlagenbetreiber nicht innerhalb einer Frist von drei Wochen widerspricht. Widerspricht der Anlagenbetreiber dem Prüfungsergebnis, obliegt es der MaStR-QS eine Klärung herbeizuführen. Anschlussnetzbetreiber und Anlagenbetreiber sind dabei zur Mitwirkung verpflichtet.

 

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Was passiert mit meiner Datenmeldung im Marktstammdatenregister?

Ein Teil der Daten unterliegt der Prüfung durch den Anschlussnetzbetreiber. Diese Daten werden anlassbezogen automatisch an den Anschlussnetzbetreiber zur Überprüfung übermittelt.

Nach der erfolgreichen Anschlussnetzbetreiberprüfung bzw. Klärung mit der Qualitätssicherung des MaStR erhält jede Anlage aus dem Marktstammdatenregister eine Registrierungsnummer: die Marktstammdatenregisternummer (MaStR-Nummer). Diese ist durch die Anschlussnetzbetreiberprüfung qualitätsgeprüft und ist sehr wichtig für die weitere
Vergütungsfähigkeit nach EEG oder KWKG.

 

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Muss ein Betreiberwechsel im Marktstammdatenregister gemeldet werden?

Betreiberwechsel müssen im Marktstammdatenregister (MaStR) gemeldet werden. Die dabei erforderliche Übertragung der Zuordnung von Anlagendaten von einem Betreiber auf einen anderen wird im MaStR durch entsprechende Verfahren unterstützt: Der bisherige Betreiber hat die Möglichkeit, die Daten einem neuen Betreiber „anzubieten“. Die Daten einer Einheit und einer EEG- oder KWK-Anlage können nur insgesamt übertragen werden und das Angebot auf Datenübernahme kann gleichzeitig nur gegenüber einem einzigen anderen (zuvor registrierten) Anlagenbetreiber gemacht werden.

Mit der Annahme des Angebotes ist die Einheit bzw. die EEG- oder KWK-Anlage datentechnisch dem neuen Betreiber zugeordnet, der damit auch die Verantwortung für die Datenrichtigkeit übernimmt. Bei diesem Vorgang muss ein Gültigkeitsdatum angegeben werden. Damit wird im MaStR abgebildet, wer zu welcher Zeit der Betreiber der Einheit oder
Anlage war. Die MaStR-Nummer der Einheit und der EEG- oder KWK-Anlage und die Zuordnung zu einer Lokation ändern sich bei der Übertragung nicht. Übergangsbestimmungen siehe: www.marktstammdatenregister.de/MaStR/

 

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Ich nehme eine Anlage nach dem 30. Juni 2017 in Betrieb (Neuanlage), was muss ich tun?

Anlagenbetreiber müssen sich zunächst als Marktakteur (Anlagenbetreiber) im Marktstammdatenregister (MaStR) registrieren. Anschließend müssen die einzelnen Einheiten im MaStR registriert werden. Um sachlich richtige Eintragungen zu ermöglichen und zu erleichtern, werden diese Vorgänge durch die Maskenführung des MaStR unterstützt. Die Anlagenbetreiber sind auch dafür verantwortlich, dass die Daten zu den Einheiten im MaStR weiterhin aktuell gehalten werden. Übergangsbestimmungen siehe: www.marktstammdatenregister.de/MaStR/

 

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