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Erklärung: Strom

Geheimnisvoll, unsichtbar, und doch physikalisch: Der elektrische Strom mit der Maßeinheit Ampere (A) ist die Stromstärke. Gemeint ist die Menge, die zeitgleich durch eine Leitung fließt. Strom ist eine der Kerngrößen der Elektrotechnik zusammen mit Volt (Stromspannung), Watt (Leistung) und Ohm (Widerstand). Man kann es sich wie einen Gartenschlauch vorstellen: Die Stromstärke symbolisiert die Wassermenge (viel Wasser, wenig Wasser), die Stromspannung den Wasserdruck, mit dem das Wasser durch den Schlauch schießt. Dieser Druck ist abhängig vom Gefälle zwischen Wasserbehälter und Gartenschlauch. In der Elektrotechnik spricht man vom Potenzialgefälle, das davon abhängt, wie viel Elektronenüberschuss auf der einen und wie viel Elektronenmangel auf der anderen Seite des Leitungsdrahtes bestehen. Der Strom fließt dabei immer vom Minuspol zum Pluspol einer Stromquelle. In der Anfangszeit erkannte man dies nicht und nahm an, es wäre andersherum vom Plus zum Minus. In Schaltplänen hat sich diese „technische Stromrichtung“ bis heute erhalten. Die Bewegung des Stroms kann nur in eine Richtung (Gleichstrom) oder wechselseitig (Wechselstrom) erfolgen.

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Erklärung: Intelligentes Stromnetz (Smart Grid)

Bis vor wenigen Jahren kannte das Stromnetz nur einen Zweck und eine Richtung (die Bezugsrichtung): Energie möglichst ohne Umwege vom zentralen Großkraftwerk zum Verbraucher bringen. Heute, im Zeitalter der Digitalisierung und Energiewende, wird das Stromnetz intelligent und bekommt wesentliche, wichtige Aufgaben dazu. Es vernetzt alle Marktteilnehmer, sowohl Erzeuger als auch Verbraucher, untereinander, um Verbrauch und Produktion optimal abzugleichen. Denn die heutige Energielandschaft besteht zunehmend aus vielen kleineren, dezentralen Erzeugungseinheiten wie Wind-, Biomasse-, BKHW- oder PV-Anlagen, die alle ins Netz integriert werden müssen.

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Erklärung: Ökostrom

Ökostrom (auch Grünstrom) ist Strom aus ausschließlich regenerativen Energiequellen. Dazu gehören zum Beispiel Windenergieparks, Photovoltaikanlagen, Biogaskraftwerke und Wasserkraftwerke. Derzeit wird – rein rechnerisch – rund ein Drittel des Strombedarfs in Deutschland aus Erneuerbaren Energien gedeckt. Das Problem: aufgrund der schwankenden Einspeisung von Strom aus Wind und Sonne stehen die Erneuerbaren Energien nicht immer dann zur Verfügung, wenn sie benötigt werden – deshalb müssen für diese Fälle konventionelle Reservekraftwerke vorgehalten werden. Der erste Strom war „grüner“ Strom, nämlich (vor allem im bergigen Süddeutschland) aus Wasserkraft, genannt auch die „ weiße Kohle“. Schnell wuchsen die Industrialisierung und der Strombedarf, der über „schwarze Kohle“ als Energieträger in Kohlekraftwerken genutzt wurde. Heute finden wir ein breites Sortiment an grünem, umweltverträglichem Ökostrom aus Sonne, Wind, Wasser, Biogas usw.

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Erklärung: Versorgungssicherheit

Die Versorgungssicherheit beschreibt eine möglichst sichere, d. h. störungsfreie Versorgung ohne Unterbrechungen oder Ausfall. Um dies zu gewährleisten, ist der Netzbetreiber für den ordnungsgemäßen Betrieb seines Netzes und somit für die Versorgungssicherheit zuständig. Im Falle von Störungen der Stromversorgung ist der Netzbetreiber erster Ansprechpartner für Kunden und nicht der Energielieferant. Uns erreichen Sie bei Störungen jederzeit unter 0 33 61 73 32 333.

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Erklärung: Zustandszahl/Z-Zahl

Die Zustandszahl z ist zusammen mit dem Brennwert wichtig für eine genaue und gerechte Abrechnung des Gasverbrauchs. Denn sie berücksichtigt wichtige Eigenschaften des Gases, darunter Temperatur und Gasdruck. Beispielsweise wird die Höhenlage eines Hauses bzw. einer Gasentnahmestelle einkalkuliert. Der Energieinhalt des Erdgases ist nämlich von vielen Faktoren beeinflusst. Für die genaue und gerechte Berechnungsgrundlage aller Gaskunden mittels einheitlichem Berechnungsverfahren spielt die Zustandszahl daher eine wichtige Rolle.

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Erklärung: Zersplitterung

Große, zusammenhängende Strom- und Gasnetze lassen sich „aus einer Hand“ einfacher und wirtschaftlicher betreiben als viele kleine zersplitterte Netzgebiete. Ein zusammengehöriges Netzgebiet braucht z. B. nur eine Netzleitstelle, viele kleine Netze dagegen jedes ihre eigene. Eine Zersplitterung und Zerfaserung der Netzlandschaft, z. B. durch Herauslösen von Netzteilen entlang von Ortsgrenzen, führt deshalb nicht zu einer Verbesserung der Versorgungssicherheit und eher zu höheren Kosten: höherer Koordinationsaufwand für Einsatzbereitschaft und Störungsdienste, Montage neuer zusätzlicher Messanlagen.

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Erklärung: Zähler

Zähler messen, wie viel Strom oder Gas verbraucht wurde. Der Zählerstand ist die Grundlage für die Strom- bzw. Gasrechnung und für Abrechnungen von Wind- und PV-Anlagen, daher findet sich in Abrechnungen auch die Zählernummer. Somit ist es wichtig, dass Zähler genau und richtig funktionieren. Darüber wacht das Mess- und Eichgesetz. Der Gas- sowie Stromzähler ist in der Regel in der Wohnung, im Keller oder im Eingangs- bzw. Flurbereich montiert. Es sind verschiedene Zählertypen im Einsatz. Jahrzehntelang dominierten robuste mechanische Zähler. Infolge der Energiewende und Digitalisierung werden nur noch moderne elektronische bis hin zu intelligenten Zählern verbaut.

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Erklärung: Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis von aufgenommener und abgeführter Leistung in einem Energieumwandlungsprozess. Er ist ein wichtiges Maß für die Energieeffizienz. Je höher ein Wirkungsgrad, desto besser. Blockheizkraftwerke haben z. B. einen sehr hohen Wirkungsgrad. Das heißt, sie wandeln einen großen Teil der zugeführten Primärenergie in nutzbare Sekundärenergie um und nur ein kleiner Teil verpufft nutzlos z. B. als Abgase.

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Erklärung: Windkraftanlagen

Windkraftanlagen wandeln die Kraft der Bewegung des Windes in elektrische Energie um. Die Luft des Windes setzt den Rotor der Windkraftanlage in Bewegung und über Welle und Getriebe einen Generator.

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