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22 FAQs zum Schlagwort

Einspeisemanagement

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Wer installiert die technischen Einrichtungen und überprüft deren Funktionsbereitschaft?

Die Installation der technischen Einrichtung (FRSE oder FWA) sowie die Anbindung an die Anlagensteuerung erfolgt in der Regel durch einen von Ihnen beauftragten Elektroinstallateur. Im Rahmen der Inbetriebsetzung Ihrer Erzeugungsanlage muss auch die vorgeschriebene technische Einrichtung funktionsbereit eingebaut werden. Deren Erreichbarkeit und Funktionsbereitschaft wird ggf. mit einem Funktionstest überprüft. Das Inbetriebnahmeprotokoll der PVA inkl. der Informationen zur Funktionsbereitschaft des FRSE oder das Inbetriebnahmeprotokoll der FWA sind vergütungsrelevante Nachweise und müssen an die E.DIS Netz GmbH übermittelt werden: erzeugungsanlagen@e-dis.de

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Wie erhalte ich eine Entschädigungszahlung?

Im Falle von entschädigungspflichtigen Regelungen bietet die E.DIS Netz GmbH an, die Entschädigung per Gutschrift auszubezahlen. Wird Ihre EEG-Anlage erstmals in der Einspeiseleistung reduziert, erhalten Sie ein Schreiben, indem Sie darauf hingewiesen werden, dass eine Entschädigung per Gutschrift möglich und empfehlenswert ist. Wenn Sie dem Gutschriftverfahren zustimmen, besteht für Sie kein weiterer Handlungsbedarf. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, können Sie anhand des mitversandten Formblattes widersprechen. In diesem Fall stellen Sie Rechnungen an die E.DIS Netz GmbH um Ihre Entschädigungsansprüche geltend zu machen.

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Bis wann muss ich meine Rechnung eingereicht haben?

Generell besteht gemäß § 199 BGB die Möglichkeit bis spätestens drei Jahre nach der Regelung rückwirkend eine Rechnung zu stellen. Grundsätzlich ist es wünschenswert, wenn die Rechnung zeitnah nach dem Einsatz des Einspeisemanagements eingereicht wird. Je früher Sie die Rechnung stellen, umso schneller kann Ihnen die E.DIS Netz GmbH die entsprechende Entschädigungszahlung auszahlen.

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Erklärung: Einspeisemanagement

Stromerzeugung und -verbrauch müssen jederzeit im Gleichklang sein, damit die Netzfrequenz stabil bleibt und das Stromnetz nicht zusammenbricht. Kraftwerke lassen sich hierfür steuern, hoch- und runterfahren. Doch wie ist das bei Wind- und Sonnenstrom? Der Wind weht, wann er will und auch die Sonne scheint hierzulande bekanntlich nicht immer. Oder es weht zu viel Wind und das Netz droht zu überlasten.

Hier hilft das Einspeisemanagement: In kritischen Netzsituationen bei Sturm und Starkwind können z. B. Windkraftanlagen kurzfristig vom Netz genommen werden, bis die kritische Netzsituation behoben ist. Das Einspeisemanagement dient somit der Netzsicherheit und hilft zudem, Schäden oder eine Überlastung der technischen Anlagen zu vermeiden.

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Wie wird das Einspeisemanagement eingesetzt?

Im Falle eines Netzengpasses werden EEG-Anlagen zeitweise in ihrer Einspeiseleistung reduziert oder ganz abgeschaltet. Durch diese Maßnahme wird ein durchgängig sicherer Netzbetrieb ermöglicht. Ist Ihre Anlage von einer notwendigen Regelungsmaßnahme betroffen, erhalten Sie eine Entschädigung.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier

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Wird auch Eigenverbrauch entschädigt?

Nein, entgangener Eigenverbrauch wird grundsätzlich nicht entschädigt. Für diesen Fall wird empfohlen, eine entsprechende Regelungsmimik an der technischen Einrichtung aufzubauen, damit sich die angeforderte Reduzierung nur auf die eingespeiste und nicht auf die erzeugte Menge bezieht. Wenden Sie sich hierfür an Ihren Elektriker.

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Der Referenzzeitraum beim PV-Spitzabrechnungsverfahren liegt in Zeiten ohne Einstrahlleistung?

Beim Spitzabrechnungsverfahren kann es vorkommen, dass Einspeiseanlagen geregelt werden, wenn keine Einstrahlung im Referenzzeitraum (Stunde vor dem EinsMan-Einsatz) erfolgt ist. In diesen Fällen ergibt die Berechnung nach dem Leitfaden einen Wert 0 während der gesamten EinsMan-Maßnahme. Dieser Wert 0 spiegelt nicht die theoretische Einspeiseleistung während der Maßnahme wieder. Aus diesem Grund akzeptieren wir eine Verlegung des Vergleichszeitraums sofern dieser ganz oder zum Teil in nicht entschädigungsberechtigte Zeitfenster nach Punkt 2.6.1 des BNetzA Leitfadens fällt. Der Vergleichszeitraum muss in diesem Fall der gesamte Vortag sein.

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Wie wird der Vergütungssatz bei Anlagen mit Bemessungsleistung (Biomasse, Wasser, etc.) berechnet?

Sofern Ihre Anlage nach Bemessungsleistung gezont wird, kann die Entschädigung mittels EinsMan nur nach den Zonenpreisen von noch nicht ausgeschöpften Zonen erfolgen. Die nach dem EEG in der jeweiligen Leistungszone maximal zu vergütende Menge ermittelt sich in Abhängigkeit der Bemessungsleistung und der eingespeisten Strommenge. Diese Menge wird (bei entsprechender Einspeisung) jedoch bereits durch die monatlichen Abrechnungen ausgeschöpft.

Sie wird durch die Maßnahmen des Einspeisemanagements nicht verringert. Eine Entschädigung mit dem Zonenpreis der 1. Leistungszone wäre daher nicht sachgerecht. Sofern bereits die 1. und 2. Leistungszone ausgeschöpft ist, kann demnach eine Entschädigung nur mit dem Preis der dritten Leistungszone erfolgen.

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