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Erklärung: Zersplitterung

Große, zusammenhängende Strom- und Gasnetze lassen sich „aus einer Hand“ einfacher und wirtschaftlicher betreiben als viele kleine zersplitterte Netzgebiete. Ein zusammengehöriges Netzgebiet braucht z. B. nur eine Netzleitstelle, viele kleine Netze dagegen jedes ihre eigene. Eine Zersplitterung und Zerfaserung der Netzlandschaft, z. B. durch Herauslösen von Netzteilen entlang von Ortsgrenzen, führt deshalb nicht zu einer Verbesserung der Versorgungssicherheit und eher zu höheren Kosten: höherer Koordinationsaufwand für Einsatzbereitschaft und Störungsdienste, Montage neuer zusätzlicher Messanlagen.

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Erklärung: Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis von aufgenommener und abgeführter Leistung in einem Energieumwandlungsprozess. Er ist ein wichtiges Maß für die Energieeffizienz. Je höher ein Wirkungsgrad, desto besser. Blockheizkraftwerke haben z. B. einen sehr hohen Wirkungsgrad. Das heißt, sie wandeln einen großen Teil der zugeführten Primärenergie in nutzbare Sekundärenergie um und nur ein kleiner Teil verpufft nutzlos z. B. als Abgase.

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Erklärung: Windkraftanlagen

Windkraftanlagen wandeln die Kraft der Bewegung des Windes in elektrische Energie um. Die Luft des Windes setzt den Rotor der Windkraftanlage in Bewegung und über Welle und Getriebe einen Generator.

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Erklärung: Windenergie

Windenergie ist Strom aus Windkraftanlagen. Windmühlen nutzen die Kraft des Windes schon seit Jahrhunderten, ihre Windflügel treiben ein Mahlwerk für Mehl an, manchmal auch Pumpanlagen. Ähnlich funktioniert das Prinzip bei einer Windanlage, nur dass hier ein elektrischer Generator angetrieben wird. Dieser verwandelt die Bewegung der Windmühlenflügel in elektrische Energie.

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Erklärung: Wechselstrom

Wechselstrom ist elektrischer Strom, der mehrmals pro Zeiteinheit die Richtung wechselt, im Gegensatz zum Gleichstrom. Wechselstrom lässt sich gut auf verschiedene Spannungsebenen transformieren und eignet sich daher sehr gut für die Stromübertragung auf langen Strecken mit hoher Spannung. Die Anzahl der Wechsel innerhalb einer Sekunde nennt man Frequenz, angegeben in Hertz (Hz). Stromnetze in Deutschland werden mit Wechselstrom/Dreiphasenstrom mit einer Frequenz von 50 Hertz betrieben, die zur Stromnetzstabilität stets gleich bleiben muss.

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Erklärung: Watt

Watt ist die Einheit, in der die Leistung (= die Arbeit des Stroms) gemessen wird. Benannt wurde sie nach dem Glasgower Mechaniker James Watt (1736-1819), dem Erfinder der ersten zuverlässigen Dampfmaschine.

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Erklärung: Übertragungsnetzbetreiber

Übertragungsnetze mit der höchsten Spannungsebene von 220 und 380 kV transportieren Strom überregional im Netzverbund zwischen Bundesländern und sogar Staatenübergreifend. Sie sind den regionalen Verteilnetzen „vorgelagert“. An den Netzknoten, den Umspannwerken, wird Strom von einer Spannungsebene zur anderen umgesetzt, entweder vom Übertragungsnetz zum Verteilnetz oder anders herum. So kann Energie eingespeist, übertragen und anschließend weiterverteilt werden. Ein aktuelles Beispiel sind z. B. die großen Mengen an Windstrom aus dem Norden, die über große Stromautobahnen zu den Verbrauchszentren des Südens transportiert werden müssen. Dort verteilt ihn das regionale Verteilnetz weiter. Die Netzbetreiber für diese überregionalen Stromautobahnen heißen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) oder auch TSO für „Transmission System Operator“. Die ÜNBs sind verpflichtet, ihr Netz Instand zu halten und für die Energiewende auszubauen und sind Bilanzkreisverantwortliche für ihre jeweiligen Regelzonen, damit Energiezu-und Abflüsse immer im Gleichgewicht sind.
Das deutsche Übertragungsnetz teilen sich derzeit vier große Übertragungsnetzbetreiber:
• Tennet
• Amprion
• 50Hertz
• TransnetBW

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Erklärung: Volt

Volt ist die Einheit der elektrischen Spannung. 1.000 Volt (V) ergeben 1 Kilovolt (kV).

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Erklärung: Wasserkraft

Wasserkraftwerke wandeln die Kraft fließenden Wassers über Turbinen und Generatoren in elektrische Energie um. Menschen nutzen die Kraft des Wassers aus Flüssen und Bächen schon seit Jahrtausenden für Mühlen, Maschinen, Schöpfwerke oder Schmieden. Im Zuge der Elektrifizierung begann man erstmals kleine Kraftwerke an Wassergefällen mit Turbinen zu errichten und ersetzte das Mühlenrad durch eine Turbine. Diese sog. „kleine Wasserkraft“ gibt es bis heute. Ab einer Leistung von mehr als einem Megawatt spricht man von der „großen“ Wasserkraft.
Gerade in Süddeutschland bieten sich für die Wasserkraft mit vielen größeren und mittleren Gewässern und gleichzeitigen Gefällen aufgrund des Alpenvorraums ideale Bedingungen für die Wasserkraft. Große Laufwasserkraftwerke liefern einen bedeutenden Baustein für die Grundlast. Unermüdlich und umweltschonend sind sie im Betrieb und verbrauchen dabei keine fossilen Energieträger. Pumpspeicherkraftwerke dagegen arbeiten nach dem Prinzip „erst pumpen, dann speichern“ und decken die Spitzenlast ab. Bei schwacher Nachfrage, also meist nachts, werden große Mengen Wasser mit überschüssigem Strom in ein großes hoch gelegenes Speicherbecken gepumpt. Bei kurzfristigem Strombedarf, z. B. tagsüber  zur Mittagsspitze, werden die Wassermassen abgelassen und können schnell Spitzenlaststrom liefern. Aufgrund der geographischen Gegebenheiten gibt es in Norddeutschland nur ein Pumpspeicherwerk in Geesthacht an der Elbe.

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