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Michael Hillmann

wem muß ich wann den Zählerstand beim Versorgerwechsel mitteilen

Guten Tag,wem muß ich wann den Zählerstand beim Versorgerwechsel  mitteilen?

Dem alten Versorger,dem neuen Versorger und auch dem Grundversorger?Und muß es der Zählerstand vom letzten Vertragstag seien ?


mfG 

M. Hillmann

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5 Kommentare
2019-01-16T07:32:29Z
  • Mittwoch, 16.01.2019 um 08:32 Uhr

Guten Tag Herr Hillmann,


vielen Dank für Ihren Beitrag in unserem Kundenforum.


Einige Tage vor dem Termin des Anbieterwechsels erhalten Sie von uns, Ihrem örtlichen Netzbetreiber,  eine Aufforderung zur Ablesung und Zählerstandsübermittlung.


Sobald wir den Zählerstand erhalten haben, registrieren wir diesen in unseren Unterlagen und leiten das Ableseergebnis an Ihren alten und neuen Anbieter weiter. Somit ist es nicht notwendig, dass Sie den Zählerstand noch einmal beim Anbieter mitteilen.


Die Ablesung sollte zeitnah erfolgen. Falls es Ihnen nicht möglich ist, den Zählerstand direkt am Tag des Anbieterwechsels abzulesen, vermerken Sie das bitte auf der Ablesekarte. Wir erfassen den Stand dann direkt zum Tag der Ablesung und berechnen diesen maschinell zum  Wechseldatum.


Ich hoffe, dass ich mit meinen Erläuterungen Ihr Anliegen klären konnte.


Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.


Freundliche Grüße

Sabine D.

2019-01-16T14:55:22Z
  • Mittwoch, 16.01.2019 um 15:55 Uhr
Danke,wie erfahren Sie den Termin,muß ich den mitteilen ,oder der alte bzw der neue Anbieter?!


mfG M.Hillmann

2019-01-17T08:24:14Z
  • Donnerstag, 17.01.2019 um 09:24 Uhr

Hallo Herr Hillmann,


schön, dass Sie sich noch einmal gemeldet haben. Gern erläutere ich Ihnen die Vorgehensweise.


Ihr alter Anbieter teilt uns eine Lieferabmeldung wegen des Anbieterwechsels zum festgelegten Termin mit. Ihr neuer Anbieter meldet die Belieferung bei uns an.


Sofern beide Termine übereinstimmen, erfolgt der Wechsel wie geplant und wir erfragen daraufhin den Zählerstand.


Ich hoffe, dass Ihnen meine Erläuterung hilft und ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.


Freundliche Grüße


Sabine D.

2019-02-12T21:04:16Z
  • Dienstag, 12.02.2019 um 22:04 Uhr
der neue Anbieter hat jedoch oft bearbeitungsstau, obwohl seine übernahmebereitschaft vorliegt.
um nun fristen beim sonderkündigungsrecht nicht zu überschreiten, teilt man dem alten Anbieter die wechselabsicht mit, dieser informiert den netzbetreiber und der den grundversorger.
ein Spiel auf Kosten des abnehmers, der bezahlt für die zeit der Passivität des neuen Anbieters die höheren Kosten des grundversogers.
das verstößt eindeutig gegen das verursacherprinzip und ließe sich auch unbürokratisch entschärfen, wenn der neue Anbieter beim Abnehmer abgefragt würde. denn der Abnehmer hat ja bereits die lieferzusage des neuen anbieters. So entstehen Allianzen zwischen netzbetreiber und grundversorger.
Ein Abnehmer würde ja grob fahrlässig gegen seine wirtschaftlichen Interessen handeln, wenn er aus einem sicheren liefervertrag aussteigen würde, o h n e
eine neue verbindliche Zusage in der Hand zu haben. der Abnehmer hat also immer eine beweisfähige Unterlage für den neuen Deal in der
Hand.
Auffällig ist, dass das Ausscheiden selbst aus längerfristigen Verträgen im Eiltempo geschieht, das Übernahmeprocedere sich dagegen tagelang hinschleppt. Übrigens mit dem fadenscheinigen Argument der Versorgungssicherheit des Kunden.
Das ist mir etwas zuviel Menschlichkeit. Sonst wird der Bürger doch meist mit seinen Problemen allein gelassen.
Wie gesagt, Abnehmer anrufen und man hätte bei entsprechendem gutwill sofort den namen des neuen anbieters .......
Hier ist wohl entsprechender Regelungsbedarf vonnöten, ich werde die zuständigen Gremien zeitnah informieren.
m.f.g.
h.t.
2019-02-13T19:25:56Z
  • Mittwoch, 13.02.2019 um 20:25 Uhr

Guten Tag Herr Trümer,


vielen Dank für Ihren Eintrag in unserer Community. 


Der Anbieterwechsel geht zunächst vom Kunden aus. Dieser kündigt oder lässt von seinem neuen Anbieter seinen Vertrag kündigen.


Der neue Anbieter zeigt dies dem Netzbetreiber an. Der Netzbetreiber muss dem alten Anbieter eine gesetzlich vorgeschriebene Frist zur Bestätigung oder Ablehnung der Kündigung einräumen. Sobald diese Meldung vorliegt, erfolgt die sofortige Weiterleitung an den neuen Anbieter.



Der Netzbetreiber koordiniert den Verlauf, damit es einerseits nicht zu einer Doppelanmeldung von zwei unterschiedlichen Anbietern kommt, da ja viele Kunden mehrere Lieferangebote einholen, und andererseits, damit immer sichergestellt ist, dass der Kunde mit Strom beliefert wird.


Anbieterwechsel bedürfen immer der Schriftform, diese können nicht mündlich über Anrufe reguliert werden.


Ich hoffe, dass ich mit diesen Informationen weiterhelfen konnte und wünsche Ihnen einen schönen Abend.


Freundliche Grüße


Sabine D.






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