24/7 für Sie erreichbar

Wir sind jederzeit für Sie erreichbar. Wählen Sie hier Ihren gewünschten Kontaktkanal aus.

Anlagen mit Anschluss an das Hochspannungsnetz

Es wird generell eine Fernwirktechnik eingesetzt. Über die Fernwirktechnik werden alle notwendigen Informationen für das Einspeisemanagement (Messwerte P und Q vom Netzanschlusspunkt, Steuerbefehle für die Regelungsstufen) zur Netzleitstelle der E.DIS übertragen. Die Steuerbefehle werden analog wie bei einem FRSE realisiert. Einzelheiten sind der TAB 2020 zu entnehmen.

Nachrüstung von Neuanlagen (Inbetriebnahme seit 01.01.2009):

Es ist eine Fernwirkanlage der E.DIS am Netzanschlusspunkt bereits installiert. Über diese Fernwirkanlage erfolgt die Bereitstellung der Messwerte P und Q vom Netzanschlusspunkt.

Die Realisierung der Steuerbefehle für das Einspeisemanagement erfolgt über eine zusätzliche Fernwirktechnik (Kleinstfernwirkanlage inklusive Zubehör wie Funkantenne). Diese stellt E.DIS dem Anlagenbetreiber bei. Sie ist durch den Anlagenbetreiber am Netzanschlusspunkt zu installieren und an den Prozess anzubinden. Die Inbetriebnahme der Fernwirktechnik erfolgt durch E.DIS.

Die übertragungstechnische Anbindung der Fernwirktechnik bis zur Netzleitstelle erfolgt gleichfalls durch E.DIS. Dem Anlagenbetreiber obliegt die Weiterleitung der Wirkleistungsbefehle zu der Windparksteuerung bzw. zu den einzelnen Erzeugungseinheiten.

Eine Vergütung nach § 19 EEG ist erst möglich, nachdem die Fernwirktechnik ordnungsgemäß installiert und der Nachweis der Reduzierungsmöglichkeit der Anlagen erbracht wurde.

Nachrüstung von Bestandsanlagen (Pflicht ab 2011):

Die Erzeugungsanlagen mit Anschluss an das 110-kV-Netz sind fernwirktechnisch an die Netzleitstelle der E.DIS angebunden. Über diese Verbindung werden bereits die Messwerte P und Q bereitgestellt. Diese vorhandene Verbindung bleibt bestehen.

Die Realisierung der Steuerbefehle für das Einspeisemanagement erfolgt über eine zusätzliche Fernwirktechnik (Kleinstfernwirkanlage inklusive Zubehör, wie Funkantenne). Diese stellt E.DIS dem Anlagenbetreiber bei. Sie ist durch den Anlagenbetreiber am Netzanschlusspunkt zu installieren und an den Prozess anzubinden. Die Inbetriebnahme der Fernwirktechnik erfolgt durch E.DIS.

Die übertragungstechnische Anbindung der Fernwirktechnik bis zur Netzleitstelle erfolgt gleichfalls durch E.DIS. Dem Anlagenbetreiber obliegt die Weiterleitung der Wirkleistungsbefehle zu der Windparksteuerung bzw. zu den einzelnen Erzeugungseinheiten.

Eine Vergütung nach § 19 EEG nach 01.01.2011 ist erst möglich, nachdem die Fernwirktechnik ordnungsgemäß installiert und der Nachweis der Reduzierungsmöglichkeit der Anlagen erbracht wurde.

Sofern FRSE-Technik eingesetzt wurde, sind die Funkrundsteuerempfänger nach Inbetrieb- und Abnahme der Fernwirktechnik außer Betrieb zu nehmen.