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Spitzenkappung

nach § 11 Abs. 2 EnWG

Die E.DIS Netz GmbH nutzt zukünftig die Spitzenkappung als weiteres Instrument zur bedarfsgerechten Integration der erneuerbaren Energien im Netz.

Für einen bedarfsgerechten, wirtschaftlich zumutbaren Ausbau der Elektrizitätsversorgungsnetze legt die E.DIS Netz GmbH den Berechnungen für die Netzplanung die Annahme zugrunde, dass die prognostizierte jährliche Stromerzeugung je unmittelbar an das Netz der E.DIS Netz GmbH angeschlossener Anlage zur Erzeugung von elektrischer Energie aus Windenergie an Land oder solarer Strahlungsenergie um bis zu 3% reduziert werden darf.

Wird die Einspeisung von Strom aus einer Anlage zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien, Grubengas oder Kraft-Wärme-Kopplung wegen Spitzenkappung reduziert, kommt § 15 EEG zur Anwendung.
An allen Anlagen zur Erzeugung von elektrischer Energie aus Wind Onshore oder solarer Strahlungsenergie, die den nachfolgend genannten Spitzenkappungsgebieten (SpiKa-Gebieten) und Netz- oder Umspannebenen zugeordnet sind, wird die Spitzenkappung ab dem angegebenen Datum umgesetzt.

 SpiKa-Gebiet  Beginn der SpiKa  Netz- oder Umspannebene*
Umspannwerk Löcknitz – HS/MS-Netztransformator 102  01.07.2017 4 und teilweise 5
110-kV-Leitung Altentreptow Süd-Altentreptow 01.09.2017 3 und teilweise 4

*Netzebene 3: Hochspannung, Netzebene 4: Umspannung in Mittelspannung, Netzebene 5: Mittelspannung