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Hochmodernes Netzleitsystem für Netzleitstelle

18.06.2019

E.DIS feiert in Bentwisch Richtfest für Leitsystem eBASE und begeht 20. Jubiläum / Glückwünsche von MV-Energieminister Pegel

Ein hochmodernes Leitsystem wird derzeit in die Leitstelle der E.DIS in Bentwisch bei Rostock eingebaut. Davon konnten sich am 18. Juni 2019 Vorstand und Aufsichtsrat der E.DIS ebenso ein Bild machen wie Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel. Anlass war das Richtfest, ein wichtiger Meilenstein bei der Implementierung des Systems eBASE. Mit der neuen Netzleittechnik, die bis Ende des Jahres 2019 komplett in Betrieb genommen werden soll, werden wesentliche Fortschritte bei den Themen Berechnung der notwenigen Netzverstärkung in Abhängigkeit von der tatsächlichen Netzauslastung  und bei der Berechnung von zu erwartenden wetterabhängigen kurzfristigen Grünstromeinspeisungen erreicht.  Ebenso wird das Management der Grümnstromeinspeisungen ins Netz und auch die Steuerung des gesamten Netzes qualitativ noch besser als bisher möglich sein. Außerdem bietet das neue System eine universelle Plattform für künftige Weiterentwicklungen im Zuge der deutschen Energiewende.

„In einem immer komplexer werdenden Energiesystem in Deutschland ist die Gewährleistung der Versorgungssicherheit rund um die Uhr unsere wichtigste Aufgabe, ebenso wie die Integration von weiteren und größeren regenerativen Erzeugungsanlagen“, sagte Dr. Alexander Montebaur, Vorstandsvorsitzender der E.DIS AG. Die große Bedeutung des Netzbetreibers E.DIS bei der Realisierung der Energiewende betonte auch Landesenergieminister Pegel: „Seit vielen Jahren ist E.DIS bei der Aufnahme von in Mecklenburg-Vorpommern erzeugtem grünen Strom ein verlässlicher Partner. Den dafür nötigen Netzausbau setzt das Unternehmen zügig um. Gleiches gilt für die Erweiterung und Modernisierung der Steuerungstechnik.“

Die Mitglieder des E.DIS-Aufsichtsrats sowie Minister Pegel informierten sich in Bentwisch über die Vorzüge der neuen eBASE-Technik in der Leitstelle. So zeichnen sich die neuen Systeme unter anderem durch Funktionenaus, die die Netzsteuerung in der Energiewende der Bundesrepublik Deutschland überhaupt erst möglich machen. Außerdem werden die Ausfallsicherheit gesteigert und der Schutz vor externen Attacken weiter erhöht. Die vollständige sofortige Ersetzbarkeit der einzelnen Softwarefunktionen aller Systeme ist ein weiterer Vorzug der neuen technischen Lösung.

Neben den Arbeiten an der neuen Leittechnik eBASE stand auch das 20. Gründungsjubiläum auf der Tagesordnung der Aufsichtsratssitzung. So blickten alle Beteiligten noch einmal auf wesentliche Meilensteine bei der Entwicklung der E.DIS zurück. Zu den geladenen Ehrengästen zählten auch frühere Vorstandsmitglieder der E.DIS, die inzwischen aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden sind.