24/7 für Sie erreichbar

Wir sind jederzeit für Sie erreichbar. Wählen Sie hier Ihren gewünschten Kontaktkanal aus.

Folgen des Sturmtiefs Friederike im Stromnetz werden beseitigt

Zahl der Ausfälle relativ gering / E.DIS-Reparaturtrupps vor Ort

Das Sturmtief „Friederike“, das gestern über Teile des E.DIS-Netzgebietes gefegt ist, hat auch zu lokalen Schäden am E.DIS-Stromnetz geführt. Im Vergleich zu den Orkantiefs „Xavier“ und „Herwart“ war der Umfang der Störungen jedoch vergleichsweise gering. In der Spitze gab es 28 Mittelspannungsstörungen, die sich schwerpunktmäßig im Raum Bad Belzig und in der Region Jüterbog ereigneten. Ursache waren zumeist umgestürzte Bäume und abgerissene und durch die Luft wirbelnde Äste, die Stromleitungen trafen. In der Spitze waren kurzzeitig insgesamt rund 13.000 Kunden betroffen, viele davon konnten kurzfristig bzw. noch am gestrigen Abend wieder versorgt werden. Die E.DIS-Reparaturtrupps waren gemeinsam mit regionalen Dienstleisterunternehmen gestern bis nach 20.00 Uhr im Einsatz und nahmen Freitagmorgen bei Tagesanbruch die Arbeiten sofort wieder auf. Netz-Experten gehen davon aus, dass im Laufe des Freitagvormittags die meisten der noch vereinzelt unversorgten Kunden wieder ans Netz kommen. Im Tagesverlauf werde die Versorgung wieder gewährleistet, so die Prognose. Neben dem südlichen Teil des E.DIS-Netzgebietes kam es im nördlichen Bereich Brandenburgs und in Mecklenburg-Vorpommern insbesondere durch verschneite Bäume, die in einzelne Leitungsabschnitte kippten, vereinzelt ebenfalls zu kurzen Ausfällen, darunter in den Regionen Prenzlau, Angermünde, Torgelow aber auch Seelow/Letschin. 

E.DIS hatte im Vorfeld vorsorglich zahlreiche Mitarbeiter in Bereitschaft versetzt, Netzleitstellen verstärkt, Fahrzeuge, Notstromaggregate, Werkzeuge sowie Reparatur- und Instandsetzungsmaterialien vorbereitet. Hinzu kamen eine Reihe von Dienstleister-Firmen aus der Region, die sich für Einsätze auf Abruf bereit hielten. Trotz kontinuierlicher Verbesserungsmaßnahmen in unseren Netzen, moderner Technik sowie qualifizierter Mitarbeiter ist es bei extremen Wetterlagen leider nicht vollständig auszuschließen, dass witterungsbedingte Störungen eintreten können.