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E.DIS-Auszubildende treffen Holocaust-Überlebenden in Sachsenhausen

Anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung des KZ Sachsenhausen spricht Leon „Henry“ Schwarzbaum (97) als einer der letzten in Berlin-Brandenburg lebenden Zeitzeugen des Holocausts mit Auszubildenden des regionalen Netzbetreibers E.DIS 

Der Shoa-Überlebende Leon „Henry“ Schwarzbaum traf heute anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen Auszubildende des regionalen Netzbetreibers E.DIS in der Gedenkstätte Sachsenhausen. Bei dem Termin besichtigten die jungen Auszubildenden und Studenten zunächst das Gelände der Gedenkstätte. Anschließend berichtete Schwarzbaum von seinem Schicksal und seiner Zeit in Sachsenhausen.

„Niemand kann sich vorstellen, was in den Konzentrationslagern passiert ist. Man kann etwas sehen und man erlebt es nicht,“ erklärt Schwarzbaum sein Engagement für das Erinnern. Als Zeitzeuge nehmen seine Berichte dabei eine ganz besondere Stellung ein, denn sie ermöglichen eine Nähe, die Bücher so nicht zulassen.

Schwarzbaum, der kurz vor der Befreiung von Auschwitz auf einen Todesmarsch nach Buchenwald und anschließend nach Sachsenhausen geschickt wurde, bevor er Ende April 1945 selbst befreit werden konnte, sucht gezielt das Gespräch mit jungen Menschen, um von Erlebtem zu berichten und zu mahnen. Der mittlerweile 97-jährige war schon früher mit Auszubildenden der E.DIS im Gespräch. Bei dem Treffen in Sachsenhausen handelte es sich um einen Folgetermin. Bereits im Januar hatten die Azubis und Studenten Schwarzbaum in Potsdam kennengelernt. Mit dem Besuch in Sachsenhausen kam Schwarzbaum der Bitte der jungen E.DIS-Mitarbeiter nach einer begleiteten Besichtigung der Gedenkstätte nach.

Mehr über die E.DIS

Die E.DIS-Gruppe ist mit ihrer Tochter E.DIS Netz GmbH einer der größten regionalen Energienetzbetreiber. Mit über 2.500 Mitarbeitern ist die E.DIS-Gruppe einer der größten Arbeitgeber in den neuen Ländern. Hauptgesellschafter der E.DIS AG ist E.ON, kommunale Anteilseigner sind mit rund einem Drittel an E.DIS beteiligt.